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	<title>Comments on: Die eingezäunte Gesellschaft (Teil I) - Kultur hinter Vitrinen</title>
	<link>http://eeto.org/2005/09/leben-in-japan/die-eingezaunte-gesellschaft-teil-i-kultur-hinter-vitrinen/</link>
	<description>Ein Deutscher denkt in Japan. Gesammelte und unstrukturierte Gedanken von Alexander Müller. Themen: Automotive (Supplier) Industry, Entrepreneurship, Innovation, Promotion und mehr...</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 02:10:42 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: pato chan</title>
		<link>http://eeto.org/2005/09/leben-in-japan/die-eingezaunte-gesellschaft-teil-i-kultur-hinter-vitrinen/#comment-42</link>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2005 15:11:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://eeto.org/2005/09/leben-in-japan/die-eingezaunte-gesellschaft-teil-i-kultur-hinter-vitrinen/#comment-42</guid>
					<description>Hahaha dass ist jetzt lustig dass du Fushimi Inari erwaehnst. Ein Student bei mir in der Kenkyushitsu kommt aus Fushimi. Als er mir dass gesagt hat habe ich ihm gesagt, ah da hats den Inari Taisha. Ja, hat er gesagt. Schoen, oder?, habe ich ihm gesagt. Keine Ahnung, war nie dar, hat er mir geantwortet. 

"Vermutlich wuerden einige Leute (aufgrund des Mangels an kulturellen Gegenstaenden im eigenen Umfeld) diese verstaerkt an anderen Stellen suchen (bspw. in der Natur) anstatt sie in Kyoto zu konsumieren. "

Da liegt das Problem. Hast du dir schon mal gut angesehen mit welcher Efficienz Millionen von Touris Kiymizusaka hoch gejagt werden, durch den Tempel gelotst werden und auf dem Rueckweg yens fuer Omiyage Ramsch umgetauschen. Ist doch genial? Ich muss nicht daran denken dass die alle in die Natur loss gelassen werden oder dass ich die alle auf einmal an meine geliebte Ecken in Kyoto begegne. 
Ich finde ueberigens dass Kiyomizu unbedingt im Program gehoert. Nicht wegen der Architectur aber wegen den Japaner. Genaso wie die Metro um 0800 oder der letzten Zug voller kotzende Sarariman Freitagabend. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hahaha dass ist jetzt lustig dass du Fushimi Inari erwaehnst. Ein Student bei mir in der Kenkyushitsu kommt aus Fushimi. Als er mir dass gesagt hat habe ich ihm gesagt, ah da hats den Inari Taisha. Ja, hat er gesagt. Schoen, oder?, habe ich ihm gesagt. Keine Ahnung, war nie dar, hat er mir geantwortet. </p>
<p>&#8220;Vermutlich wuerden einige Leute (aufgrund des Mangels an kulturellen Gegenstaenden im eigenen Umfeld) diese verstaerkt an anderen Stellen suchen (bspw. in der Natur) anstatt sie in Kyoto zu konsumieren. &#8221;</p>
<p>Da liegt das Problem. Hast du dir schon mal gut angesehen mit welcher Efficienz Millionen von Touris Kiymizusaka hoch gejagt werden, durch den Tempel gelotst werden und auf dem Rueckweg yens fuer Omiyage Ramsch umgetauschen. Ist doch genial? Ich muss nicht daran denken dass die alle in die Natur loss gelassen werden oder dass ich die alle auf einmal an meine geliebte Ecken in Kyoto begegne.<br />
Ich finde ueberigens dass Kiyomizu unbedingt im Program gehoert. Nicht wegen der Architectur aber wegen den Japaner. Genaso wie die Metro um 0800 oder der letzten Zug voller kotzende Sarariman Freitagabend. <img src='http://eeto.org/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />
</p>
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	<item>
		<title>by: Alex</title>
		<link>http://eeto.org/2005/09/leben-in-japan/die-eingezaunte-gesellschaft-teil-i-kultur-hinter-vitrinen/#comment-41</link>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2005 14:07:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://eeto.org/2005/09/leben-in-japan/die-eingezaunte-gesellschaft-teil-i-kultur-hinter-vitrinen/#comment-41</guid>
					<description>Wenn die Japaner zu Individualtouristen werden, dann werden wohl zuerst einmal weniger Gruppenbilder vor den Haupt-Sehenswuerdigkeiten gemacht, schaetze ich. :mrgreen:

Die Besucher wuerden sich gleichmaessiger verteilen. Sehenswuerdigkeiten, die total ueberlaufen sind und wo alle Wege abgesteckt sind, wuerden an Beliebtheit abnehmen, auch wenn sie in jedem Reisefuehrer als "Standard" angefuehrt werden.

Vermutlich wuerden einige Leute (aufgrund des Mangels an kulturellen Gegenstaenden im eigenen Umfeld) diese verstaerkt an anderen Stellen suchen (bspw. in der Natur) anstatt sie in Kyoto zu konsumieren. Wobei es ja in Kyoto auch jede Menge schoene Orte gibt (Fushimi-Inari etc.), da moechte ich gar nicht pauschalisieren...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Japaner zu Individualtouristen werden, dann werden wohl zuerst einmal weniger Gruppenbilder vor den Haupt-Sehenswuerdigkeiten gemacht, schaetze ich.  <img src='http://eeto.org/wp-images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Besucher wuerden sich gleichmaessiger verteilen. Sehenswuerdigkeiten, die total ueberlaufen sind und wo alle Wege abgesteckt sind, wuerden an Beliebtheit abnehmen, auch wenn sie in jedem Reisefuehrer als &#8220;Standard&#8221; angefuehrt werden.</p>
<p>Vermutlich wuerden einige Leute (aufgrund des Mangels an kulturellen Gegenstaenden im eigenen Umfeld) diese verstaerkt an anderen Stellen suchen (bspw. in der Natur) anstatt sie in Kyoto zu konsumieren. Wobei es ja in Kyoto auch jede Menge schoene Orte gibt (Fushimi-Inari etc.), da moechte ich gar nicht pauschalisieren&#8230;
</p>
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	<item>
		<title>by: Ingmar Drewing</title>
		<link>http://eeto.org/2005/09/leben-in-japan/die-eingezaunte-gesellschaft-teil-i-kultur-hinter-vitrinen/#comment-40</link>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2005 13:49:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://eeto.org/2005/09/leben-in-japan/die-eingezaunte-gesellschaft-teil-i-kultur-hinter-vitrinen/#comment-40</guid>
					<description>Hat sicher auch sein Gutes: Ahnungslos wie ich bin schätze ich, dass die Japaner dann zumindest keine Probleme mit der Art Konsumverweigerungsmentalität bekommen wie sie bei uns als "geil" angesehen wird...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat sicher auch sein Gutes: Ahnungslos wie ich bin schätze ich, dass die Japaner dann zumindest keine Probleme mit der Art Konsumverweigerungsmentalität bekommen wie sie bei uns als &#8220;geil&#8221; angesehen wird&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: pato chan</title>
		<link>http://eeto.org/2005/09/leben-in-japan/die-eingezaunte-gesellschaft-teil-i-kultur-hinter-vitrinen/#comment-36</link>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2005 04:04:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://eeto.org/2005/09/leben-in-japan/die-eingezaunte-gesellschaft-teil-i-kultur-hinter-vitrinen/#comment-36</guid>
					<description>Ja ja jetzt wird in die Haende gespuckt, wir steigern das Brutto Sozial Produkt. 
Also der two-by-four Ramsch haelt auch in den Staten nicht laenger. 25 Jahren und weg. Gute Bauten in Holz wie die Tempel sind Schweine teuer, ausserdem ist die "Abkratz-steuer" ziemlich heftig, wenn Obaa-chan nicht mehr ist, ist das Haus auch weg. Wozu dann noch fuer mehrere Generationen bauen? Und dass es keine Bauten aus dem Jahre 1300 mehr hat hier in Japan, da kann mann jetzt schlecht was dran aendern. 
Ich sehe dein Problem aber es ist vertaendlich dass es so ist wie es ist. 
Ich habe da aber noch eine Frage. Wenn jetzt jeder Japaner ein individual Tourist waere, wie wuerde die Situation dann aussehen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja ja jetzt wird in die Haende gespuckt, wir steigern das Brutto Sozial Produkt.<br />
Also der two-by-four Ramsch haelt auch in den Staten nicht laenger. 25 Jahren und weg. Gute Bauten in Holz wie die Tempel sind Schweine teuer, ausserdem ist die &#8220;Abkratz-steuer&#8221; ziemlich heftig, wenn Obaa-chan nicht mehr ist, ist das Haus auch weg. Wozu dann noch fuer mehrere Generationen bauen? Und dass es keine Bauten aus dem Jahre 1300 mehr hat hier in Japan, da kann mann jetzt schlecht was dran aendern.<br />
Ich sehe dein Problem aber es ist vertaendlich dass es so ist wie es ist.<br />
Ich habe da aber noch eine Frage. Wenn jetzt jeder Japaner ein individual Tourist waere, wie wuerde die Situation dann aussehen?
</p>
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