Die eingezäunte Gesellschaft (Teil I) - Kultur hinter Vitrinen

Ich habe mich vor einiger Zeit gefragt, warum man in Japan so wenig alte Sachen findet. Ob Häuser, Automobil, Haushaltsgeräte, Möbel oder Spielzeuge, selten findet man Dinge, die älter als 10 Jahre sind. Wenn Japaner etwas wirklich “altes” von ihrem Land sehen wollen, dann gehen sie ins Museum oder sehen sich einen Tempel an. Alte Gegenstände gehören nach dieser Betrachtungsweise nicht in den Alltag, sondern ausgestellt. Durch die Entkoppelung vom täglichen Leben wird die “gelebte Alltagskultur” zur “Kultur in Museen”, die auch nur dort konsumiert werden kann.
Kultur als vorgesetzte Konsumware

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Fuji-Besteigung - kein Kindergeburtstag!

Der Fuji ist Japans hoechster Berg, und 3776 Meter hoch. Na ja, auf den Postkarten sieht er natuerlich nicht so hoch aus. Deshalb neigt man oft dazu, den Berg stark zu unterschätzen. Ich wurde eines besseren belehrt. Ein realistischer und garantiert nicht rosa-gefärbter Aufstiegs-Bericht…
Mt. Fuji

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The “Lost Japan”

Das Iya Valley auf der Insel Shikoku hat eine lange Geschichte der Unzugänglichkeit. Hier entdeckte Alex Kerr, Autor des Buchs “Lost Japan”, sein Refugium. Ein kleines Paradies auf der überbevölkerten Insel - wie lange noch?
Unberuehrte Bergwelt im Osten des Iya Valley

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Der ipod-Kokon

Das kleine Musikwunder aus dem Hause Apple ist mittlerweile so verbreitet unter Reisenden, dass sogar Everest-Bezwinger nicht ohne ihn bergsteigen wollen. Umgeben vom Kokon vertrauter Musik verpasst man jedoch oft wichtige Eindrücke einer Reise. Während ich im Shikansen (japanischer Schnellzug) sitzend das Touchpad meines ipods bediene, zieht unbeachtet am Fenster der Fuji vorbei…

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